Das große E-Commerce & Online-Marketing Lexikon
Fachbegriffe und Abkürzungen der digitalen Welt einfach erklärt
Kennen Sie das? In Terminen mit Agenturen, Software-Anbietern oder beim Lesen von Branchen-News begegnen Ihnen Begriffe wie Conversion Rate, SEO, ROAS oder UX-Design. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Geschäft im E-Commerce und Online-Marketing weiterentwickeln möchten, kann dieser Fachjargon schnell wie eine Fremdsprache wirken.
Unser Ziel ist es nicht nur, professionelle Shop-Lösungen und Websites umzusetzen, sondern auch Transparenz zu schaffen. Mit unserem E-Commerce & Online-Marketing Lexikon bringen wir Licht ins Dunkel. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen verständlich, praxisnah und auf den Punkt, damit Sie bei Ihrer nächsten Digitalisierungs-Entscheidung genau wissen, wovon die Rede ist.
1. E-Commerce & Shop-Management
B2B / B2C (Business-to-Business / Business-to-Consumer): Beschreibt die Zielgruppe Ihres Geschäfts. B2C richtet sich an Endverbraucher, B2B an andere Unternehmen. B2B-Onlineshops, zum Beispiel im Großhandel, erfordern oft komplexere Funktionen wie individuelle Preislisten, Freigabeprozesse oder kundenspezifische Sortimente.
AOV (Average Order Value) / durchschnittlicher Warenkorbwert: Der durchschnittliche Betrag, den ein Kunde bei einer Bestellung in Ihrem Onlineshop ausgibt. Ein höherer AOV kann zum Beispiel durch passende Produktempfehlungen, Mengenrabatte oder Cross-Selling erreicht werden.
Checkout-Prozess: Die digitale „Kasse“ in Ihrem Onlineshop. Er umfasst alle Schritte, die ein Kunde vom Warenkorb bis zum finalen Klick auf „Jetzt kaufen“ durchläuft. Ein einfacher, übersichtlicher Checkout senkt die Abbruchquote und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.
Conversion Rate (CR) / Konversionsrate: Der Prozentsatz der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, zum Beispiel einen Kauf tätigen oder ein Kontaktformular ausfüllen. Wenn 100 Nutzer Ihren Shop besuchen und 3 etwas kaufen, liegt die Conversion Rate bei 3 %.
CRM (Customer Relationship Management): Systeme und Strategien zur Pflege von Kundenbeziehungen. Ein CRM-System bündelt Kundendaten, Bestellhistorien und Kommunikation an einem Ort und hilft dabei, Kunden gezielter anzusprechen.
ERP (Enterprise Resource Planning): Eine Software zur Verwaltung zentraler Geschäftsprozesse, zum Beispiel Warenwirtschaft, Buchhaltung, Einkauf oder Lagerverwaltung. Ein gutes Shopsystem sollte möglichst reibungslos an Ihr ERP-System angebunden werden können.
Omnichannel: Eine Verkaufsstrategie, die verschiedene Vertriebskanäle wie Ladengeschäft, Onlineshop, Marktplätze oder Social Media miteinander verbindet. Ein Beispiel ist „Click & Collect“: Der Kunde bestellt online und holt die Ware im Geschäft ab.
PIM (Product Information Management): Ein System zur zentralen Verwaltung von Produktdaten wie Beschreibungen, Bildern, technischen Details oder Übersetzungen. Besonders bei größeren Sortimenten hilft ein PIM dabei, Produktinformationen konsistent im Onlineshop, auf Marktplätzen oder in Katalogen auszuspielen.
2. Online-Marketing & Performance
Bounces / Bounce Rate (Absprungrate): Der Prozentsatz der Besucher, die Ihre Website verlassen, nachdem sie nur eine einzige Seite angesehen haben. Eine hohe Absprungrate kann auf irrelevante Inhalte, lange Ladezeiten, technische Probleme oder eine unklare Nutzerführung hindeuten.
Lead: Ein potenzieller Neukunde, der Ihnen seine Kontaktdaten überlassen hat, zum Beispiel durch ein Kontaktformular, eine Angebotsanfrage oder eine Newsletter-Anmeldung. Leads sind besonders im B2B-Marketing ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kundengewinnung.
CPA (Cost per Action) / CPL (Cost per Lead): CPA beschreibt die Kosten, die entstehen, damit ein Nutzer eine bestimmte Aktion ausführt, zum Beispiel einen Kauf oder eine Anmeldung. CPL bezieht sich speziell auf die Kosten pro gewonnenem Kontakt, etwa über ein Anfrageformular oder eine Newsletter-Anmeldung.
CPC (Cost per Click): Ein Abrechnungsmodell bei Online-Werbung. Sie zahlen nur dann einen festgelegten Betrag, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt.
CTR (Click-Through-Rate) / Klickrate: Das Verhältnis zwischen Nutzern, die auf einen Link oder eine Anzeige klicken, und der Gesamtzahl der Nutzer, die diesen Link gesehen haben. Eine hohe CTR deutet meist darauf hin, dass Anzeige, Überschrift oder Angebot zur Zielgruppe passen.
ROAS (Return on Ad Spend): Beschreibt den Umsatz, den Sie pro ausgegebenem Werbe-Euro erzielen. Ein ROAS von 500 % bedeutet, dass Sie für jeden investierten Euro fünf Euro Umsatz generieren. Wichtig: Der ROAS betrachtet zunächst den Umsatz, nicht automatisch den Gewinn.
SEA (Search Engine Advertising): Bezahlte Suchmaschinenwerbung, zum Beispiel über Google Ads. Ihre Anzeigen erscheinen für bestimmte Suchbegriffe prominent in den Suchergebnissen. SEA kann kurzfristig Sichtbarkeit und Besucher erzeugen, sollte aber strategisch gesteuert werden.
SEO (Search Engine Optimization): Suchmaschinenoptimierung. Darunter fallen alle unbezahlten Maßnahmen, um Ihre Website oder Ihren Onlineshop in Suchmaschinen besser auffindbar zu machen. Dazu gehören unter anderem technische Optimierung, hochwertige Inhalte, Ladezeiten, interne Verlinkung und eine klare Seitenstruktur.
3. Webdesign & Web-Technologie
API (Application Programming Interface) / Schnittstelle: Eine Schnittstelle ermöglicht den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen, zum Beispiel zwischen Onlineshop, Warenwirtschaft, CRM oder Zahlungsanbieter. APIs sind eine wichtige Grundlage für automatisierte Prozesse und effiziente Systemlandschaften.
CMS (Content Management System): Eine Software, mit der Sie Inhalte Ihrer Website wie Texte, Bilder, Blogbeiträge oder Landingpages ohne Programmierkenntnisse verwalten und aktualisieren können.
Hosting: Damit Ihre Website im Internet erreichbar ist, muss sie auf einem Server gespeichert werden. Diesen Speicherplatz nennt man Hosting. Gutes Hosting ist entscheidend für Ladegeschwindigkeit, Stabilität, Sicherheit und Skalierbarkeit.
Responsive Webdesign: Ein Design-Ansatz, bei dem sich das Layout Ihrer Website automatisch an die Bildschirmgröße des Nutzers anpasst, egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop-PC. Da viele Nutzer mobil recherchieren und kaufen, ist Responsive Design heute unverzichtbar.
SaaS (Software as a Service): Statt eine Software lokal zu installieren, nutzen Sie sie über das Internet gegen eine laufende Gebühr. Beispiele sind viele Newsletter-, CRM-, Shop- oder Analyse-Tools.
UX / UI (User Experience / User Interface): UI bezeichnet die sichtbare Benutzeroberfläche, also zum Beispiel Layout, Farben, Buttons und Navigation. UX beschreibt das gesamte Nutzererlebnis. Wie einfach findet ein Besucher Informationen? Wie intuitiv ist der Bestellprozess? Wie angenehm ist die Bedienung?
Gut informiert in die digitale Zukunft
Das Vokabular der digitalen Welt ist umfangreich und entwickelt sich ständig weiter, insbesondere durch neue Trends wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Social Commerce. Wer die wichtigsten Begriffe kennt, hat bereits einen wertvollen Schritt in Richtung einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie gemacht.
Doch Begriffe zu kennen, ist nur der Anfang. Entscheidend ist, die richtigen Maßnahmen für das eigene Unternehmen abzuleiten. Welche Shop-Funktionen werden wirklich benötigt? Welche Marketingkanäle sind sinnvoll? Welche technischen Schnittstellen erleichtern interne Prozesse? Und welche Optimierungen bringen messbar mehr Anfragen, Käufe oder Sichtbarkeit?
Wenn Sie Unterstützung bei der Planung, Umsetzung oder Weiterentwicklung Ihrer Website, Ihres Onlineshops oder Ihrer Online-Marketing-Strategie suchen, begleiten wir Sie gerne. Leading Systems unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit Webdesign, Online-Marketing und maßgeschneiderten Shop-Lösungen.
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